Hey Ho Ich wurde geboren, ohne gefragt zu werden. Ich werde sterben, ohne gefragt zu werden. Drum lasst mich leben, wie ich es will!!!!
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Hallöchen... hier will ich jetzt mal meine "Geschichten" veröffentlichen, die man übrigens auch bei www.storyparadies.de wiederfindet. Naja ich hatte mal eine Zeit, da habe ich super viel langeweile und dann habe ich einfach mal aufgeschrieben, was mir in den Sinn kam...

Vielleicht gefällt es euch ja... keine Ahnung!
Also viel Spaß beim lesen oder Überspringen


Der Tod

Vor ein paar Jahren starb ein Freund von mir, nicht weil er krank war, nicht an einen Unfall, nein, er brachte sich selber um. Was ihn dazu trieb, was ihn belastete, was in ihm vorging, all dies kann er uns nun nicht mehr erzählen. Er entschied sich für den Tod ohne evtl. andere Möglichkeiten für seine Probleme, wenn er denn welche hatte, in Betracht zu ziehen. Warum ein Mensch so etwas macht, bleibt für viele unbegreiflich.
Aber sind es nicht wir, die verantwortlich für all dies sind? Ist es nicht der Mensch, der andere unterdrückt, verletzt und sie so tief in die Verzweiflung treibt, dass sie sich für den Tod entscheiden?

Der Tod gehört doch schon zum Alltag. Es vergeht nicht ein Tag, wo wir nicht mit dem Tod konfrontiert werden. Auf der Welt sterben am Tag ca. 150 000 Menschen. Woran sterben sie? Am Alter? Sicherlich, aber nicht nur. Sie sterben an Krankheiten, bei Unfällen, bei Gewalttaten usw. Durchs Fernsehen bekommen wir mit, wieviel Gewalt auf der Erde herrscht. Länder, die sich bekriegen, Menschen, die sich gegenseitig erschießen, Kinder, die erst vergewaltig und schließlich umgebracht werden. Die Gewalt nimmt von Jahr zu Jahr zu und wer verrichtet sie? Der Mensch!

Wenn ich im Fernsehen, in den Nachrichten sehe, wie Beispielsweise in einen Krieg unzählige, unschuldige Menschen sterben, nur weil einzelne Menschen so etwas anzetteln, frage ich mich, wer eigentlich das gefährlichste Wesen auf der Erde ist.
Es ist nicht der Weiße Hai, es sind nicht die giftigsten Insekten, es sind nicht die schlimmsten Raubtiere, es ist der Mensch.
Der Mensch entwickelt Waffen, um sich zu verteidigen, um andere Lebewesen zu verletzen oder sie sogar zu töten. Der Mensch entwickelt Computerspiele, wo es darum geht, Krieg zu führen, andere Leute umzubringen usw., eine ganz normale Sache. Und was ist mit all dem verbunden? Der Tod!
Der Tod ist was ganz normales. Jeder Mensch wird ihm begegnen, früher oder später, nichts ist gewiss. Aber irgendwann wird er eintreten, durch was, weiß man nicht. Ob ihn nun eine Krankheit, ein Unfall oder sogar ein anderer Mensch herbei führen wird, kann man nicht sagen. Vielleicht kommt er auch mit dem Alter, vielleicht kommt er früher als erwartet, vielleicht viel zu spät. Aber was sicher ist, er wird irgendwann eintreten, denn das ist der Kreislauf des Lebens.
Aber was ist, wenn er eingetreten ist? Ist dann alles vorbei? Lebt man weiter, an einem anderen Ort, den nur Gott kennt? Kommt man in den Himmel?
Das sind Fragen, die der Mensch, selbst mit seinen ganzen technischen Hilfsmitteln, die er entwickelt hat und womöglich entwickeln wird, nicht beantworten kann. Es gibt nur die verschiedensten Theorien über den Tod!
Nehmen wir mal ein Beispiel.

Das schauerlichste Übel, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da; wenn er aber da ist, so existieren wir nicht mehr.

Diese Theorie stammt von dem Philosoph Epikur (341-270 vor Chr.). Er sieht den Tod als negativ an und sobald er eintritt ist es das Ende der Existenz.
Aber muss das so sein? Muss der Tod negativ sein? Für einen sehr kranken Menschen, ist der Tod doch sicher eine Erlösung. Auch darauf findet der Mensch keine Antwort!
Der Mensch sieht sich als intelligentestes Wesen auf der Erde an, was sicherlich auch stimmt. Dennoch steht es auch dem Menschen nicht zu über alle Welt zu herrschen. Es gibt Dinge, die niemand, auch nicht der Mensch beeinflussen kann. Es gibt Dinge, die größer und mächtiger sind als der Mensch und dazu gehört sicherlich der Tod. Demnach sollte der Mensch die Finger von manchen Sachen lassen, die ihn nichts angehen und akzeptieren, dass es Fragen gibt, deren Antwort man nur in seiner Fantasie, in seinen Gedanken, in seinem Glauben oder in seinem Herzen finden kann.

Für alles Schlimme und Schlechte auf der Erde trägt nur Einer die Schuld. Es ist nicht Gott, es ist nicht die Natur, es sind nicht die Pflanzen und auch nicht die Tiere.
Es sind wir, die Menschen. Wir sind es, die die Erde schlecht gemacht haben.



Nachkriegszeit

Endlich war ich frei, nach 5 Jahren russischer Gefangenschaft. Wir befinden uns nun im Jahre 1948. Ich war Soldat der deutschen Armee und positioniert im Osten bei Stalingrad. Als unsere Armee kapitulierte 1943, kam ich in russische Gefangenschaft.
Nun stehe ich vor den Toren meiner Heimatstadt Hamburg. Doch was ich sehe, lässt mir fast den Atem stoppen, alles Trümmer. Weit und Breit ist kein stehendes Haus zu sehen.
Wie ein Tourist laufe ich durch die Straßen Hamburgs. Man kann es eigentlich gar nicht Straßen nennen, eher kleine Wege, die man sich durch die Trümmer gegraben hatte.
Nach endlosem Suchen und befragen etlicher Menschen habe ich endlich die Marktmannstraße gefunden. In dieser Straße sollte einst mein Haus gestanden haben. Nun sehe ich vor mir nur noch eine Ruine. Ich hätte mein Haus warscheinlich noch nicht mal erkannt, wenn ich nicht das Schild mit der Aufschrift Meier, was schief an der Hauswand hing, erblickt hätte.
Langsam begebe ich mich auf den Weg zum Haus, um einzutreten, obwohl mir davor graut, was mich drinnen erwartet. Lebt meine Familie noch? Die Tür brauche ich gar nicht zu öffnen, denn es gibt gar keine mehr. Weit komme ich jedoch nicht, denn die Treppe ist eingestürzt und verspeert nun den ganzen Flur.
Ich entschließe mich um das Haus rum zu gehe, um einen Zugang zum Haus zubekommen. Dort entdecke ich das Badezimmer, die ganze eine Hauswand fehlt. Unter einen Haufen Brocken entdecke ich ein Stück von der Badewanne und an der gegenüberliegenden Wand hängt tatsächlich noch der Spiegel, der nur einen Sprung im Glas hat. Ich gehe zum Spiegel und betrachte mich darin. Ich bin total abgemagert. Mein Gesicht ist knochig und eingefallen. Trotz erst meiner 35 Jahren sehe ich aus wie 60 Jahre. Hier und dort sehe ich Narben, die noch nicht ganz verheilt sind. Meine Kleidung ist zerrissen, ich kann deutlich meine Schießwunde an der rechten Schulter sehen. Ich kann meinen Anblick nicht mehr ertragen und verlasse wieder das einst schöne Badezimmer.
Nun bin ich wieder im Garten und versuche abermals einen Zugang zum Haus zubekommen, doch es ist sinnlos.
Da fiel mir plötzlich der Keller ein, man konnte ihn von außen begehen. Und nach kurzen Suchen und einiger Beseitung von Trümmern fand ich den Eingang. Man konnte ihn tatsächlich begehen. Als ich ihn betrat, kam mir sofort eine gewaltige Hitze entgegen. Ich hatte draußen schon festgestellt, dass Haufenweise Trümmer schwarz voller Russ waren. Deshalb schließe ich daraus, das es wohl ein gewaltiges Feuer gegeben hatte. Hier unten im Keller wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie heiß es gewesen sein musste. Alles was aus Metall oder Kunststoff gewesen war, ist verschmolzen. Sowas hatte ich noch nie gesehen. Zu meiner großen Enttäuschung fand ich auch im Keller meine Familie nicht. Wo waren sie bloß?
Ich verließ den Keller total deprimiert. Draußen wieder angekommen, sah ich unseren Briefkasten auf einen Berg von Trümmern liegen. Wie aus Reflex ging ich hin und sah nach, ob Post drinne war. Und tatsächlich fand ich einen Brief, der zufälliger Weise auch an mich adressiert war. Ich öffnete ihn voller Freude und Anspannung, doch was ich dann las, entsetzte mich total.
Der Brief teilte mir den Ort mit, wo sich meine Familie befand. Sie liegen auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Sie waren alle erstickt. Meine Augen füllten sich mit Tränen. Das Leben ist für mich sinnlos, ohne meine geliebte Familie. Meine Frau, meine zwei Mädchen und mein Sohn, mögen sie friedlich ruhen.





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